Begriff
Aus Hegelwerkstatt
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Texte zum Begriff
Zur Einteilung
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Begriff des Begriffs
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subjektiver Begriff
Im subjektiven Begriff ist bereits die Wahrheit des Seins und des Wesens, die Stufe der Freiheit (Selbstbestimmung, im anderen bei sich sein) und des Sich-Selbst-Ausdrückens, Selbst-Offenbarens (Besonderheit, Urteil) und auch des Selbstbezuges, (Einzelnes, Schluss) erreicht.
Insbesondere passt auch die Form des subjektiven Begriffes zu seinem Inhalt (es ist der Begriff des Begriffs erreicht).
Differenz: Objektiver Begriff
Der weitere Fortgang kann also nur noch so kommen, das eine Differenz hinein kommt, was in der Tat ja bei der Besonderung zu erwarten ist: es gibt ja nicht nur den Begriff des Begriffes (wo das Denken ganz bei sich ist), sondern auch Begriffe von anderem (wenn das Denken nur dazu taugen wuerde, sich selbst zu denken, dann wäre es unnütz, einschliesslich seiner Selbsterkentnis).
Die höchste Form der Wahrheit des anderen stellt sich für das Denken in der Form des Begriffs. Insofern hier ein anderes als das Denken auf den Begriff gebracht wird, ist dieses Objekt (als Wahrheit im Sinne der Einheit von Begriff und der durch diesen begriffenen, getrennten Sache).
In dem Objekt ist aber eben darum die Einheit zwischen Form und Inhalt insofern nicht mehr gegeben, als der Inhalt keiner ist, der sich, wie beim Begriff, frei ist, sich selbst bestimmt usw.
(neben diesem inhaltlichen Übergang gibt es noch zwei weitere Übergänge. Diese sind in dem Artikel zum Objekt dargestellt)
Idee als Wiederkehr der Identität von Inhalt und Form
Die Idee ist nun die Wiederkehr der Identität des Inhaltes und der Form, nach Durchgang durch das (auch) Nichtidentische (Objekt), sie ist insofern der Begriff, der sich selbst in Auseinandersetzung mit dem Objekt selbst verwirklicht (offenbart).
Parallelen zu anderen Triaden
Es ergeben sich daher Parallelen zwischen den Triaden:
- Allgemeines - Besonderes - Einzelnes
- Begriff als solches - Urteil - Schluss
- subjektiver Begriff - Objekt - Idee
und im Fortgang dann
Bedeutung für den Geist, insbes. Objektiven Geist
Wichtig ist hier, das der objektive Geist, wie sein Name ja bereits andeutet, eine Beziehung zur Kategorie des Objektes /Objektivität in der Begriffslogik hat.
Insbesondere für die Sittlichkeit als drittem Teil des objektiven Geistes kommt dabei ja nur der dritte Teil des Objektivitätskapitels, der Zweck (bzw. das Zweck-Mittel Verhältnis), in Frage.
Dieses ist in der Tat am passendsten: beim Zweck als äusserem Zweckverhältnis (im Gegensatz zum Leben als inneren Zweckverhältnis, Selbstzweck) wird ein anderes als Mittel für ein ihm externen Zweck genommen. Ebenso wird im objektiven Geist ein anderes, gegebenes (sein Körper, die Natur, die anderen Menschen) als Mittel genommen für die Verwirklichung des Willens und gestaltet diese nach seinen Zwecken um.
- (Dem widerspricht nicht, dass der Objektive Geist zugleich die Verwirklichung der Idee ist.
- Insofern diese Verwirklichung aber nicht nur im Geist (als der Idee angemessenen, bei dem die Verwirklichung einfach Selbstverwirklichung und insofern Selbstzweck wäre), sondern wie dargestellt in einem Anderen, Faktischen, Gegebenen stattfindet, so passiert dies unter der Problemlage des Zweck-Mittel Verhältnisses).
